Thomas Stelzer

Nach der Landtagswahl 2015 holt ihn der damalige Landeshauptmann Josef Pühringer ins Regierungsteam und machte ihn zu seinem ersten Stellvertreter. Am 1. April 2017 wurde Thomas Stelzer beim 40. Landesparteitag von den Delegierten mit 99,9 Prozent zum neuen Landesparteiobmann der OÖVP gewählt. Wenige Tage später, am 6. April 2017 folgte er Josef Pühringer auch als Landeshauptmann nach.

Oberösterreichischer Weg des Miteinanders

Am 6. April 2017 wurde Thomas Stelzer von 51 von 55 Abgeordneten im Oö. Landtag - und damit von allen Parteien - zum neuen Landeshauptmann von Oberösterreich gewählt. Dabei appellierte er an alle Fraktionen, den oberösterreichischen Weg des guten Miteinanders, auf den er bereits in seinen Jahren als Klubobmann großen Wert gelegt hatte, beizubehalten: „ Denn die zentralen Fragen unseres Landes haben keine Farben. Es geht um die besten Lösungen, um das Zusammenarbeiten und das gemeinsame Weiterentwickeln.“ Gemeinsam mit seinem neuen Team will Thomas Stelzer Oberösterreich in neue Zeiten führen. Dr. Michael Strugl rückt zum Landeshauptmann-Stellvertreter auf und führt als Wirtschafts-, Arbeits- und Wissenschaftsreferent ein starkes Standortressort an. Mit Mag. Christine Haberlander als Landesrätin und Max Hiegelsberger als Landesrat holt sich Stelzer zwei weitere Vollprofis in sein Regierungsteam. 

Land der Möglichkeiten

In seiner Antrittsrede unterstrich Thomas Stelzer, dass er aus Oberösterreich ein Land der Möglichkeiten machen will. Oberösterreich steht vor neuen Herausforderungen. Der Wettbewerb der Regionen wird härter. Daher gilt ein gemeinsamer Auftrag: Reformen durchführen und das Land an die Spitze führen. Oberösterreich soll ein internationales Vorzeigeland sein. Es soll die spannende und chancenreiche Spitzenregion werden, die die Besten anlockt und wo es den Menschen besser geht als anderswo. 

Allen voran setzt Stelzer auf die Partnerschaft mit den Leistungswilligen: „Alle Leistungsbereiten in diesem Land sollen wissen, dass es sich auszahlt, wenn sie jeden Tag aufstehen, sich einsetzen und hart arbeiten – von der alleinerziehenden Mutter, die ihren Arbeitstag und das Familienleben bewältigen muss, bis zum Unternehmer und seinen fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Das Ziel ist klar: Wer etwas unternehmen will, soll hier den besten Platz haben, wer etwas leisten will, hier die besten Chancen und wer etwas lernen will, hier die besten Angebote. 
 

Schuldenbremse für mehr Spielraum

Es gilt in der Politik dasselbe, wie für jeden Privaten: Geld ist nicht abgeschafft. Schulden sind Schulden und daher nicht automatisch Bestandteil unseres Handelns und unserer Überlegungen. Daher hat Oberösterreich als einziges Bundesland eine gesetzliche „Oberösterreich-Schuldenbremse“ beschlossen. Auch als Versprechen an die jungen Menschen in Oberösterreich. 
Mit dem Landeshaushalt 2018 wurde nun auch in der Finanzpolitik eine neue Ära eingeläutet. Erstmals seit 2010 machen wir in Oberösterreich keine neuen Schulden, erstmals seit 2002 bauen wir sogar wieder Schulden ab. „Damit wird der Spielraum geschaffen, um dort zu investieren, wo heute Zukunft entschieden wird“, betont Landeshauptmann Stelzer. „Andere Länder haben noch vor sich, womit wir in Oberösterreich bereits heute beginnen.“
 

Zukunftsfitter Wirtschaftsstandort

Oberösterreich ist der Wirtschaftsmotor der Nation und hat die Chance, auch international zur Spitzenregion aufzusteigen. Gemeinsam mit seinem Regierungsteam wird Thomas Stelzer die Modernisierung des Wirtschaftsstandortes in Angriff nehmen. Eine eigene Task Force wird eingerichtet, mit der noch mehr als bisher internationale Firmen in unser Land gelockt werden.

Ein starker Standort wird allerdings nicht nur eine gute Infrastruktur mit Autobahnen und Straßen bereitstellen. Ein Land der Möglichkeiten braucht vor allem schnelle Daten-Highways. Oberösterreich wird daher alleine bis 2021 100 Millionen Euro mobilisieren und in den Breitbandausbau, also die Versorgung mit ultraschnellen Internet in allen Regionen des Landes, investieren.
 

Bildung und Chancen für unsere Kinder

Genauso vielfältig wie die Stärken und Talente unserer Kinder sind, muss auch unsere Bildungslandschaft sein – inhaltlich und regional. Die Digitalisierung verändert unsere Welt und unsere Lebensbereiche grundlegend und sie erfordert eine Politik, die rechtzeitig anpackt und gestaltet. Ein Land der Möglichkeiten bedeutet, den Umgang mit den digitalen Möglichkeiten früh in unsere Schulen zu bringen, damit die jungen Menschen in Oberösterreich nicht nur für die Zukunft gerüstet sind, sondern die Chance und das Rüstzeug erhalten, sich zu Vor- und Spitzenreitern zu entwickeln.

Was in den USA das Silicon Valley ist, ist in Oberösterreich Hagenberg. Internationalen Vorzeigeprojekte und Leuchttürme wie etwa Hagenberg wollen wir weiter stärken und international attraktivieren. Auch in der Medizin soll unser Bundesland weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt werden. Es soll einen „Medical Mountain“ mit Schwerpunkt Medizintechnik rund um die medizinische Fakultät in Linz geben. 
 

Mehr Hausverstand - weniger Bürokratie

Abschaffen, was weggehört, statt Abfinden mit dem was stört – das ist der Grundsatz. Gesetze und Verordnungen des Landes sollen daher kritisch überarbeiten werden. Gesetze werden mehr als bisher mit Ablaufdaten versehen und automatisch außer Kraft treten. Auch der Kompetenzdschungel in unserer Republik muss gelichtet werden, damit klar ist, wer wofür und das zur Gänze zuständig ist. 
 

Zusammenleben in Oberösterreich

All jene, die eine Notlage haben, können sich in Oberösterreich auf eine schnelle und gerechte Hilfe verlassen. Dieser Zusammenhalt muss besonders auch für Menschen mit Behinderungen und deren Familien gelten. Für Menschen mit Behinderungen besteht derzeit ein dringlicher Wohnbedarf. Noch in dieser Periode sollen die dringlichsten 400 Plätze angeboten werden.  

Oberösterreich hat eine Tradition des guten Miteinanders, die es zu erhalten gilt und um die sich alle Seiten zu bemühen haben. „Unser Zusammenleben hier in Oberösterreich steht auf einem starken Fundament. Ein Fundament an Grundwerten, Überzeugungen und vor allem Grundrechten. Sie geben Halt, sind für uns unverrückbar und geben Stärke zum Vorausgehen“, betont 
Thomas Stelzer.