Ein Altern in Würde muss gesichert sein

Es gibt ein Versprechen in Oberösterreich, dass auch in Zukunft ein Altern in Würde gesichert sein muss. Die Oberösterreicher sollen sich darauf verlassen können, dass sie die beste Pflege bekommen.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Aktuelles zur Pflege

Höheres Pflegegeld für Demenz.

Parteiübergreifender Schulterschluss für OÖVP-Forderung nach besserer Pflegegeldeinstufung von Demenz

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CORONA-UNTERTÜTZUNG FÜR MITARBEITER IN DER PFLEGE

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflege- und Gesundheitsbereich sind in der Corona-Pandemie besonders gefordert. Oberösterreich hat daher eine...

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Pflegende Angehörige brauchen nachhaltige Entlastung

Pflegekräfte und pflegende Angehörige gehen täglich an ihre Grenzen und brauchen unsere volle Unterstützung!

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ÖVP-Reformvorschläge zum Start des Pflegereformprozesses

Ziel ist, in Abstimmung mit Ländern, Gemeinden und beteiligten Organisationen die Reform der Pflege gemeinsam auszuarbeiten.

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Pflegende Angehörige entsprechend unterstützen

LH Thomas Stelzer schlägt Bundesregierung vor, einen eigenen "Pflege-daheim-Bonus" wieder auf die Agenda zu setzen -  Angehörige leisten Großteil der...

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Leitlinien der OÖVP-Pflegeoffensive

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QUALIFIZIERTES PERSONAL UND ZEITNAHE AUSBILDUNGS-OFFENSIVE
Die Ausbildungslücke für 15-17- Jährige muss geschlossen werden, damit junge Menschen (wie in anderen Berufen auch) bereits nach der Pflichtschule in die Pflegeausbildung starten können. Für Wiedereinsteiger braucht es noch bessere berufsbegleitende Ausbildungswege. Pflegeassistenten sollen auch im stationären Dienst (insb. Altenheime) arbeiten dürfen.

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FINANZIELLE ABSICHERUNG
Jene, die zuhause gepflegt werden, sollen von einem Pflegegeld-Bonus profitieren. Damit schaffen wir einen wichtigen Anreiz für die Pflege in den eigenen vier Wänden. Außerdem muss Demenz bei der Pflegegeld-Einstufung endlich realistisch bewertet werden.

  

 

 

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DEMENZ STRATEGIE FÜR OBERÖSTERREICH
Ziel der Strategie ist es, die bestehenden Angebote besser aufeinander abzustimmen bzw. mögliche Versorgungslücken zu erkennen und zu schließen: Die Bedürfnisse sind im städtischen Bereich schließlich andere als im ländlichen, und im medizinischen Bereich andere als im pflegerischen.

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BÜROKRATIEABBAU IN PFLEGEHEIMEN
Im Herbst 2018 wurde auf Initiative der OÖVP der „Unterausschuss Pflege“ gestartet. Seither konnten Dokumentationsvorschriften deutlich reduziert werden. Zum Beispiel fallen monatliche Aufzeichnungen zu Lebensmittelverbrauch, Heizmaterial, Putzmittelverbraucht weg.

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ENTLASTUNG PFLEGENDER ANGEHÖRIGER
Ausbau von Kurzzeit-Pflegeplätzen und Tagesbetreuungszentren sowie die Stärkung des Angehörigenentlastungsdienst (AED)

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MOBIL VOR STATIONÄR
Konsequenter Ausbau von mobilen Pflegeangeboten, damit Pflegebedürftige so lange wie möglich daheim bleiben können.

 



Die Umsetzung hat begonnen: Was wir bereits erreicht haben

Ab 2021 erhalten MitarbeiterInnen in der Pflege durchschnittlich 2.200 Euro mehr Gehalt. Außerdem hat OÖ als erstes Bundesland eine Corona-Prämie in der Höhe von 500 Euro für Pflegekräfte beschlossen. Landeshauptmann Thomas Stelzer wollte es nicht alleine beim „Danke“ belassen. Die Wertschätzung soll auch konkret am Kontoauszug spürbar sein.

Durch den vehementen Einsatz aus OÖ ist es gelungen, dass das Fachkräftestipendium für Pflegeberufe verlängert wird. Künftige Pflegekräfte erhalten damit während der Ausbildung die wichtige Existenzsicherung. Eine Pflegeausbildung darf nicht am Finanziellen scheitern.

Auch 2020 wird ein besonderer Schwerpunkt in der oö. Arbeitsmarktstrategie im Bereich der Pflege gesetzt. Unter anderem werden Ausbildungsplätze für Fachsozialbetreuer Altenpflege (FSB-A) und diplomiertes Personal gefördert.

Das Sozial- und Pflegebudget steigt auch 2020 wieder um 3,7 % - eine der größten Erhöhungen aller Ressorts. In den letzten 30 Jahren haben sich die Ausgaben im Sozial-und Pflegebereich sogar mehr als verachtfacht, während sich die übrigen Ausgaben "nur" verdoppelt haben.

 

In den Landwirtschaftlichen Fachschulen werden ab 2020 die Abschlüsse „Heimhilfe“ und „Fachsozialbetreuer Altenpflege“ (FSB-A) ermöglicht. In der Praxis heißt das: Junge Leute können erstmals direkt nach der Pflichtschule in die Pflegeausbildung einsteigen. Die Ausbildungslücke zwischen 15 und 17 Jahren wird abgeschlossen. Die Angebote für die vierjährige Pflegeausbildung wird es in Andorf, Hagenberg und Kleinraming geben. Damit werden die wichtigsten Ausbildungsmöglichkeiten direkt in den Regionen geschaffen.

Im mobilen Dienst dürfen seit 2019 auch Pflegeassistenten (einjährige Ausbildung) arbeiten. In anderen Bundesländern war das bereits bisher möglich. Wir werden in Zukunft jede helfende Hand in der Pflege brauchen.

Ab 2021 dürfen Pflegeassistenten (einjährige Ausbildung) auch in Altenheimen arbeiten. Außerdem wird zur Entlastung der Pflegekräfte ein zweiter Nachtdienst in Altenheimen mit mehr als 60 Betten eingerichtet.

Im Herbst 2018 wurde auf Initiative der OÖVP der „Unterausschuss Pflege“ gestartet. Seither konnten Dokumentationsvorschriften deutlich reduziert werden. Zum Beispiel fallen monatliche Aufzeichnungen zu Lebensmittelverbrauch, Heizmaterial, Putzmittelverbraucht weg

Verdoppelung der Ausbildungsplätze in der Altenpflege: 1.080 Plätze ab 2019

Ausbau der Studienangebote an der FH für Gesundheitsberufe. Die Studienangebote und die Weiterbildungsmöglichkeiten an der Fachhochschule für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe wird laufend ausgebaut: Seit Herbst gibt es 1.800 Studienplätze und zwei neue Studienstandorte in Ried und Vöcklabruck. Mit den neuen Angeobten können mehr Menschen für Pflege- und Gesundheitsberufe begeistert werden.