Energiewende und Klimaschutz sind die Grundlagen für unseren langfristigen Wohlstand in OÖ.

Mit der OÖ. Energiestrategie „Energie-Leitregion 2050“ sind in Oberösterreich die Weichen in Richtung einer nachhaltigen Energie- und Klimazukunft gestellt.

Nun geht es darum, auf dem eingeschlagenen Kurs noch weiter Fahrt aufzunehmen, um das gemeinsame Ziel des klimaneutralen Kontinents Europa bis 2050 zu erreichen. Der vorliegende ‚OÖ. Energie- und Klima-Maßnahmenplan 2030: #upperENERGY‘ ist unsere Roadmap bis zum Jahr 2030. Ziele sind wichtig, aber entscheidend sind die Maßnahmen und vor allem deren Umsetzung. Deshalb haben wir uns bis zum Jahr 2030 einen ambitionierten Maßnahmenplan vorgenommen.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner

Bündelung aller Umsetzungsschritte im OÖ Energie- und Klima-Maßnahmenplan 2030: #upperENERGY:

Der „OÖ. Energie- und Klima-Maßnahmenplan 2030: #upperENERGY“ bündelt nun erstmals die Hauptstoßrichtungen der oberösterreichischen Energie- und Klimapolitik in der Zielperiode bis 2030 sowie die konkreten Umsetzungsschritte. Basierend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre soll in Oberösterreich der Weg hin zu einer Leitregion bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien konsequent weiterverfolgt werden.

Unsere Energie- und Klimapolitik folgt dabei einem ganz klaren Grundsatz: Ökologie und Ökonomie sind kein Gegensatz, sondern bedingen einander. Das bedeutet auch, dass die Energiewende wirtschaftlich und sozial verträglich gestaltet werden muss“, unterstreichen Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.

Oberösterreichs Energiepolitik setzt deshalb in erster Linie auf CO2-Einsparung und -Vermeidung durch Förderanreize. Mit Erfolg: Ein Vergleich der Energieförderungen im klimarelevanten Bereich zeigt, dass alleine von 2019 auf 2020 die CO2-Einsparung und -Vermeidung um 50 Prozent auf 24.876 Tonnen jährlich gesteigert werden konnte. Eine Entwicklung, die in dieser Form fortgeschrieben werden soll.

 

Land Oberösterreich übernimmt Verantwortung: Vorbild sein, Möglichkeiten aufzeigen

Das Land Oberösterreich hat aber auch den Anspruch, die Energiewende in seinem eigenen Bereich, etwa als Eigentümer von Gebäuden, mitzugestalten und somit eine Vorbildrolle einzunehmen.

„Wir übernehmen ganz bewusst im eigenen Bereich Verantwortung, wir wollen Vorbild und vor allem auch Vorreiter sein“, erklären Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner.

 

OÖ. Energie und Klimamaßnahmenplan: Von Photovoltaik bis zur Dekarbonisierung

Jede Oberösterreicherin und jeder Oberösterreicher kann und soll aktiver Teil der Energiewende sein. Deshalb setzen wir Maßnahmen in allen Handlungsfeldern, denn nur gemeinsam werden wir unsere Ziele erreichen

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landesrat Markus Achleitner

Die oö. Energie- und Klimamaßnahmen im Überblick

 

  • Gebäudesanierung:

Durch Sanierungsmaßnahmen konnte seit 1994 der Energieeinsatz für Wärme um nahezu 40 Prozent gesenkt werden. Bis zum Jahr 2030 soll die energetische Sanierung der Landesgebäude weitgehend abgeschlossen sein (Ausnahme: Gebäude unter Denkmalschutz).

 

  • Wärmeenergie-Versorgung:

1994 betrug der Anteil des Heizölverbrauchs für die Wärmeversorgung der Landesgebäude noch 37,9%. Dieser Anteil konnte bis zum Jahr 2019 auf nur mehr 1,5% reduziert werden. Bis zum Jahr 2027 soll auch die letzte mit Heizöl betriebene Heizungsanlage durch nachhaltige Heizformen ersetzt werden.

 

  • Strom zu 100% aus Erneuerbaren:

Grundsätzlich strebt das Land Oberösterreich eine Eigenversorgung der Objekte mit Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen an. Bereits 2001 wurden die ersten Photovoltaikanlagen auf Landesgebäuden installiert. In Summer wurden damit bis heute 100 Anlagen mit einer Leistung von ca. 3000 kWp, die jährlich ca. 3 Mio. kWh elektrische Energie erzeugen. Dies entspricht dem doppelten Strombedarf aller Bezirkshauptmannschaften oder dem von ca. 1.000 durchschnittlichen Haushalten.

 

  • E-Mobilität: Ladeinfrastruktur & Fuhrpark

Bis zum Jahr 2030 wird die Hälfte der Dienstkraftwagen des Landes Oberösterreich mit Strom betrieben sein. Pro Jahr wird der Anteil der Vollelektrischen Fahrzeuge um 5 Prozent gesteigert. Damit einhergehend erfolgt der weitere Ausbau der Lade-Infrastruktur, die vollständigen Planungen zur Elektrifizierung an den Zentralstandorten (Garage Promenade, LDZ, BH Linz-Land) sind bereits abgeschlossen. Auch Kundenparkplätze sollen mit einer entsprechenden Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.

 

  • Vorzeigegebäude

Dem Land Oberösterreich kommt bei der Errichtung und beim Betrieb von Gebäuden auch eine Vorbildfunktion und Vorreiterrolle für ökologisches und nachhaltiges Bauen zu. Entsprechend den OÖ. Um dem gerecht zu werden, werden bzw. wurden eine Reihe von  Demonstrations- und Pilotprojekte umgesetzt, die zum Teil auch mit Auszeichnungen und Preisen prämiert wurden:

    • Neubau der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach
    • Neubau Agrarbildungszentrum Altmünster
    • Neubau Anton Bruckner Privatuniversität
    • Neubau Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf
    • Neubau Dienstleistungszentrum Gmunden (in Planung)

 

Mehr dazu in der gesamten Presseunterlage

Alle Maßnahmen zum Klimaschutz

 

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