TUN, WAS DEM LAND GUT TUT: OBERÖSTERREICH SETZT KLIMASCHUTZMAßNAHMEN

Wir haben als OÖVP ein zentrales Ziel: Tun, was dem Land gut tut. Das heißt:
Wir tun, was für Oberösterreich machbar ist und setzen um, was umsetzbar ist.

Der Klimawandel braucht Sinneswandel – und auch handfeste Taten. Wir begnügen uns in OÖ nicht mit Ankündigungen, sondern setzen ganz gezielt Maßnahmen. 

Wir wollen, dass auch unsere Kinder und Kindes-Kinder die besten Lebens- und Umweltbedingungen mit allen Möglichkeiten und Chancen vorfinden. 

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Ich unterstütze die Klima- und Umweltschutzmaßnahmen und die Oberösterreichische Volkspartei:

Investitionen in den Öffentlichen Verkehr sind nachhaltige Zukunftsinvestitionen und leisten einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz.

Daher begrüße ich die Investitionen der ÖBB in unserem Bundesland. Oberösterreich braucht als wirtschaftlich starkes Bundesland auch ein starkes Infrastrukturnetzwerk, das den steigenden Anforderungen aus dem Güter- und Personenverkehr entspricht. Und zwar nicht nur im Zentralraum, sondern auch in den Regionen unseres Bundeslandes“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

 

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die ÖBB und das Land Oberösterreich auf das bis dato größte Schienen-Investitionspaket in der OÖ-Geschichte geeinigt. So wird mit heutigem Tag ein Investitionspaket von über 600 Mio. Euro (Preisbasis 2018 – voraus valorisiert bis 2030 = 725 Mio. Euro) unterzeichnet. Mit der Infrastrukturoffensive Oberösterreich wird eine umfassende und nachhaltige Lösung für die OÖ Regionalbahnen umgesetzt.

Die Kernpunkte dieser Infrastrukturoffensive sind:

  • Erhalt und Attraktivierung aller Nebenbahnstrecken
     
  • Elektrifizierung von Bahnstrecken
     
  • Moderne Bahnhöfe und Haltestellen in Oberösterreich
     
  • Sicherheit bei Eisenbahnkreuzungen

 

Erhalt aller Nebenbahnstrecken, Attraktivierung und Elektrifizierung


Wesentlicher Bestandteil des Investitionspaketes ist der Ausbau der Regionalstrecken.
Im Detail ist vorgesehen, dass in viele Strecken massiv investiert wird. Keine Strecke in Oberösterreich wird eingestellt, alle Strecken bis auf eine verbleiben bei den ÖBB. Die Aschacherbahn (Haiding – Aschach) wird mit 1. Januar 2021 an das Land Oberösterreich übergeben. Die Bedeutung des Schienenverkehrs hat für die Erreichung der Klimaziele einen hohen Stellenwert. Der Ausstieg aus dem Diesel auf fünf Regionalbahnstreckenabschnitten in Oberösterreich ist deshalb ein weiteres Kernelement der Infrastrukturoffensive.

 

In diese Strecken wird bis 2030 investiert:


Mattigtalbahn (Steindorf – Braunau)
Die Strecke wird auf Ihrer gesamten Länge erhalten. Darüber hinaus wird sie im gesamten Verlauf modernisiert und elektrifiziert. Ebenfalls ist die Attraktivierung zahlreicher Stationen wie z.B. Bahnhof Braunau und Friedburg vorgesehen.

Hausruckbahn (Attnang-Puchheim – Schärding)
Die Strecke wird auf gesamter Länge erhalten. Darüber hinaus werden Stationen und Bahnhöfe wie bspw. der Bahnhof Ried zukunftsfit gestaltet.

Innviertelbahn (Neumarkt-Kalham – Ried – Braunau – Simbach)
Die Strecke wird modernisiert und auf der gesamten Länge bis 2029 elektrifiziert.
Attraktivierung von Stationen und Bahnhöfen wie zB: Braunau, Ried, Hagenau im Innkreis.

Mühlkreisbahn (Linz – Aigen-Schlägl)
Die Strecke wird auf ihrer gesamten Länge erhalten. Die Beseitigung der Langsamfahrstellen erfolgte bereits vor Eröffnung der Landesgartenschau. Der Streckenabschnitt Linz-Urfahr bis Kleinzell wird elektrifiziert.

Almtalbahn (Wels – Grünau)
Die Strecke wird zur Gänze erhalten, modernisiert und zwischen Wels und Sattledt elektrifiziert. Zukünftig soll die Strecke auch zum Testbetrieb von Zügen mit alternativen Antrieben im Realbetrieb herangezogen werden.

Summerauerbahn (Linz – Summerau)
Die Sanierungen zahlreicher Stationen wie z.B. Frankstrasse, Steyregg, Pulgarn, St. Georgen/Gusen, Lungitz, Gaisbach/Wartberg, Kefermarkt, Pregarten, Freistadt, Summerau werden vorgenommen.

Donauuferbahn (Linz – Sarmingstein)
Die Strecke wird in der gesamten Länge erhalten, modernisiert und bis St. Nicola elektrifiziert. Auch die Attraktivierung von den Stationen Perg Schulzentrum, Baumgartenberg, oder Dornach ist in der Infrastrukturoffensive verankert.

Rudolfsbahn (Amstetten – Selzthal)
Attraktivierung zahlreicher Stationen, wie z.B.: Steyr Münichholz, Garsten, Lahrndorf, oder Ternberg.

Kammererbahn (Vöcklabruck – Kammer-Schörfling)
Attraktivierung der Station Oberthalheim-Timelkam.

Salzkammergutbahn (Attnang-Puchheim – Obertraun Koppenbrüllerhöhle)
Attraktivierung zahlreicher Stationen, wie zB: Obertraun-Koppenbrüllerhöhle, Obertraun-Dachsteinhöhlen, Hallstadt, Obersee, Steeg-Gosau, Bad Goisern, Bad Ischl, Steinkogl, Ebensee, Traunkirchen, Altmünster, Pinsdorf.

Passauer Bahn (Wels – Passau)
Die Attraktivierung des Bahnhofs Wernstein, die auch die Sicherung von drei Eisenbahnkreuzungen beinhaltet, hat bereits begonnen. Darüber hinaus werden die Bahnhöfe Kimpling, Schlüsselberg, Bad Schallerbach-Wallern modernisiert und attraktiviert.

Westbahnstrecke (Bereich St. Valentin – Steindorf/Straßwalchen)
Attraktivierung zahlreicher Stationen, u.a.: Enns, Linz, Oftering, Wels, Lambach, Schwanenstadt, Timelkam, Redl-Zipf.

Aschacherbahn (Haiding – Aschach)
Erhalt der Strecke auf gesamter Länge. Die Strecke wird an das Land OÖ übertragen und erhalten.

Pyhrnbahn (Linz – Selzthal)
Zweigleisiger Ausbau Nettingsdorf – Rohr-Bad Hall. Attraktivierung zahlreicher Stationen, wie zB: Neuhofen, Kematen-Piberbach, Rohr-Bad Hall.

 

Zur gesamten Presseunterlage

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Nur einige oberösterreichische Maßnahmen von vielen:

Seit 1. September ist in OÖ das VERBOT VON ÖLHEIZUNGEN in Kraft

Als erst zweites österreichisches Bundesland unterzeichnet OÖ das internationale Klimaschutzabkommen „Under2MoU“, mit dem die Erderwärmung auf unter 2° C zu begrenzen.

Oberösterreichs Forschungseinrichtungen sind international Vorreiter im Bereich Energieeffizienz. Die sauberste Industrie der Welt gibt es in Oberösterreich.

Mit Sommer 2019 ist die Bienenhaltung auch in Wohngebieten erlaubt.

Die oö. Energiestrategie wurde neu aufgesetzt: Ziel ist, dass bis 2030 97 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Außerdem soll OÖ die Technologieführerschaft bei der Energieeffizienz übernehmen.

Seit 2018 investiert das Land mehr Mittel in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs als in den Individualverkehr.

Im Kampf gegen die Lichtverschmutzung stellt das Land einen Förderbonus zur Verfügung, mit dem Gemeinden Energiesparmaßnahmen und eine Optimierung der Straßenbeleuchtung vornehmen können.

Unser Anti-Atom-Kurs wird konsequent weiterverfolgt mit dem Ziel, den oö. Weg der erneuerbaren Energieträger auch europaweit zu forcieren.

Wo Oberösterreich unter anderem schon Klimavorreiter ist:

Schon jetzt ist OÖ bei fast allen erneuerbaren Energieträgern Nummer 1. Wir nutzen jeweils die meiste Energie aus Biomasse, Wasserkraft und Sonnenkraft.

Bei der Mülltrennung liegt OÖ im weltweiten Spitzenfeld – mit einer Trennquote von über 70 Prozent.

OÖ ist im nationalen Vergleich führend, was die Umsetzung von Artenschutzmaßnahmen betrifft. Seit über 10 Jahren werden landesweite Artenschutzprojekte für Pflanzen- und Tierarten durchgeführt.

Als erstes Bundesland überhaupt hat OÖ eine Klimawandel-Anpassung-Strategie erarbeitet und damit die Initialzündung für eine österreichische Klimastrategie gelegt.

Umweltschutz heißt für uns auch ein klares Nein zu Atomkraftwerken

JETZT UNTERSTÜTZEN UND MIT FREUNDEN TEILEN!