Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz!

Auch in Oberösterreich haben Menschen unverschuldet durch die Coronakrise ihren Job verloren. Wir können das Coronavirus nicht ungeschehen machen, aber wir können uns mit aller Kraft dagegenstellen, dass Menschen in Oberösterreich ohne Arbeit und ohne Perspektive dastehen.

Oberösterreich hat von Anfang an entschlossen gehandelt und ist handlungsfähig geblieben. Deshalb können wir jetzt mehr tun als andere:

OÖ-Plan schafft neue Arbeitsplätze

Mit dem OÖ-Plan werden in den kommenden Jahren 1,2 Mrd. Euro investiert – und zwar dort, wo sich die Investitionen in Arbeitsplätze niederschlagen. Mit dem OÖ-Plan entstehen 13.800 neue Arbeitsplätze.

Pakt für Arbeit & Qualifizierung
Mit dem Oö. Pakt für Arbeit und Qualifizierung unterstützt das Land OÖ bei Weiterbildung und Umschulungen, bei der Suche nach Arbeitsstellen und bei Lebenserhaltungskosten. 102.000 Oberösterreicher profitieren davon.

Besonderer Fokus auf Langzeitarbeitslose
LH Thomas Stelzer hat ein Programm gestartet, um in Oberösterreich 3.000 Langzeitarbeitslose in Jobs zu helfen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.


Jugendliche am Arbeitsmarkt unterstützen
Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote im Rahmen des Pakts für Arbeit und Qualifizierung, Produktionsschulen sollen Jugendlichen mit Schul- sowie Ausbildungsabbruch, Sprachdefiziten oder sozialer Benachteiligung bei der Arbeitssuche helfen. Lehrlingsbonus zur Unterstützung für Betriebe, die Lehrstellen für junge Menschen anbieten. 

Die Arbeitsmarktmaßnahmen wirken

Oberösterreich weist mit 5,1 Prozent erneut die mit Abstand niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer auf. Mit 680.000 unselbständig Beschäftigten im April gibt es in Oberösterreich nicht nur um 30.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahresmonat, sondern auch um 3.000 Beschäftigte mehr als April 2019, also im Jahr vor Corona.

 

Aber es geht eben nicht nur um Statistiken. Hinter jedem einzelnen Fall von Arbeitslosigkeit steht ein Schicksal. Daher wollen wir in Oberösterreich weiter alles tun, um jeden einzelnen Arbeitsplatz zu erhalten.

Wir stemmen wir uns mit aller Kraft gegen Krise und Arbeitslosigkeit. Das unterscheidet uns von anderen Ländern: dass in Oberösterreich aus Arbeitslosigkeit nicht Hoffnungslosigkeit wird. 

Landeshauptmann Thomas Stelzer

Einige oberösterreichische Arbeitsmarktmaßnahmen von vielen

  1. Oberösterreich-Plan: Mit dem OÖ-Plan werden 1,2 Milliarden Euro in allen Regionen unseres Bundeslandes investiert (in Wohnbau-, in Klimaschutz-, Infrastrukturprojekte uvm.). So können durch den OÖ-Plan 13.800 neue Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht werden.

     
  2. Pakt für Arbeit und Qualifizierung: Trotz Corona-Krise sind in Oberösterreich rund 20.300 Arbeitsstellen offen. Ziel ist daher, arbeitssuchende Menschen noch besser dorthin zu vermitteln, wo sie gebraucht werden. 342 Mio. Euro werden dafür investiert.

     
  3. Fokus auf Langzeitarbeitslose: Vom Oö. „Restart-Programm“ profitieren 3.000 Langzeitarbeitslose, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.

     
  4. Arbeitslose Menschen unterstützen Pflichtschullehrer: Seit Ostern werden arbeitslose Menschen als Assistenzkräfte an die oö. Schulen vermittelt. Das entlastet auch die Lehrkräfte.

     
  5. Schnelles Internet ausbauen und Homeoffice verbessern: Bis 2023 wird eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau des schnellen Internets investiert, vor allem um die Datenleitungen im ländlichen Raum auszubauen. Das erleichtert Arbeiten von zuhause aus.

     
  6. Oö. „Corona-Härtefonds“: Arbeitnehmer und ihre Familien, die wegen Corona in Schwierigkeiten geraten sind oder Lohnkürzungen durch Kurzarbeit erfahren haben, können finanzielle Hilfe in Anspruch nehmen.

     
  7. Oö. Zukunftsstiftung: Für Menschen, die wegen Corona ihren Job verlieren, hat Oberösterreich eine Zukunftsstiftung ins Leben gerufen. Sie unterstützt Betroffene dabei, möglichst rasch wieder eine Beschäftigung zu finden.
     
  8. Arbeitslose Menschen für die Pflege gewinnen: Arbeitslose Menschen oder Wiedereinsteiger/Innen, die Interesse an einem Pflegeberuf haben, werden gezielt unterstützt. Unter anderem wird ihnen ein Teil der Lebenserhaltungskosten übernommen, damit sie sich auf die Ausbildung konzentrieren zu können.

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