Analyse der Europawahl 2019 in Oberösterreich

Kernergebnisse aus der Analyse der Europawahl in Oberösterreich

Die Oberösterreichische Volkspartei konnte ihr historisch bestes Ergebnis bei einer Europawahl erreichen.

 

EUW-Ergebnisse OÖ im Zeitverlauf

1996 30,9202.459
1999 32,0170.627
2004 34,4156.017
2009 31,4171.907
2014 28,0143.725
2019 35,1237.585

EUW-Ergebnis Vorzugsstimme OÖVP-Kandidat/innen

Quelle: ZIB 2, 27.5.2019
Edtstadler104.000
Karas90.000
WINZIG84.000
Schmiedtbauer56.000
Mandl 33.000
Thaler31.000
Bernhuber23.000
  • Das Ergebnis zeigt klar, dass die Wählerinnen und Wähler den Kurs der Stabilität, des Anstandes und der Verlässlichkeit von Landeshauptmann Thomas Stelzer befürworten.
     
  • Das OÖVP-Hauptmotiv, die oberösterreichischen Interessen in Europa zu sichern, scheint von den Wählerinnen und Wähler positiv bewertet worden zu sein.
     
  • Angelika Winzig hat einen beherzten und sehr engagierten und authentischen Wahlkampf geführt. Sie war 24 Stunden 7 Tage die Woche im Einsatz.
     
  • Das Ergebnis zeigt auch den Einsatz und die Geschlossenheit der Funktionäre und der Sympathisanten.
    --> Mehr als 400 Briefe, mehr als 400 Gemeindeparteizeitungen, mehr als 12.000 Unterstützer im Personenkomitee.
     
  • Das Wahlergebnis zeigt auch, dass die aufwieglerische Parteitaktik der SPÖ, die in einem Neuwahlantrag im oö. Landtag gipfelte, von den Bürgern abgelehnt wird. Der Versuch der SPÖ, den Bundesskandal für sich auszunutzen, um sich parteipolitisch im Land zu profilieren, ist gescheitert. Das erklärt, warum die erwarteten Zugewinne für die SPÖ ausblieben. Die Wähler der SPÖ sind aus Protest – in einem „last swing“ - in Richtung Grün abgewandert. Der Stil der SPÖ, Öl ins Feuer zu gießen, zu provozieren und aufzuwiegeln wurde damit abgelehnt“. Gerade die Angriffe der Opposition insbesondere der SPÖ in Oberösterreich, haben einen zusätzlichen Mobilisierungsturbo ausgelöst.
Ableitung für die Landespolitik
  • Arbeit für Oberösterreich mit Anstand und Verantwortung steht jetzt im Vordergrund. Je mehr Turbulenzen im Bund und in Europa, desto wichtiger ist es, dass wir in Oberösterreich stabil arbeiten. Dafür steht Landeshauptmann Thomas Stelzer.
     
  • Die Entscheidung von Landeshauptmann Thomas Stelzer in Oberösterreich, den Kurs der Stabilität, Verantwortung und Anstand im Land fortzusetzen, war richtig. Thomas Stelzer hat die Zusammenarbeit mit der FPÖ in Oberösterreich neu definiert. Die FPÖ Oberösterreich hat sich von den Zuständen der Bundes-FPÖ distanziert, die Nominierung von Manfred Wiesinger für den Landeskulturbeirat zurückgenommen und LR Elmar Podgorschek hat die Regierung verlassen. Auf dieser Basis kann die Sacharbeit wieder im Mittelpunkt stehen und die Arbeit für Oberösterreich fortgesetzt werden.
     
  • Nach dem Motto „Tun, was dem Land gut tut“, wurde jetzt unter anderem ein Doppelbudget für 2020/2021 vereinbart, das die Voraussetzungen für Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Arbeit, Sicherheit und Soziales schafft und den Nullschuldenkurs fortsetzt – mit dem Ziel von LH Stelzer, Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten zu machen.
     

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