Wichtige Grundsatzentscheidungen für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort OÖ

Mit dem „Top-Infrastruktur-Paket“ wird ein weiterer Meilenstein des Programms auf den Weg gebracht, das wichtige Entscheidungen für den Standort Oberösterreich und der auf einer qualitativ hochwertigen Infrastruktur bei Verkehr, Stromversorgung und Betriebsansiedelung beinhaltet.

„Fit for future – Oberösterreich 2030“

 

Als „Standort-Landesrat“ hat der aus der Wirtschaft kommende Markus Achleitner am 6. Dezember 2018 sein Amt in der OÖ. Landesregierung angetreten und dabei sein Programm „Fit for future – Oberösterreich 2030“ präsentiert, das mit einem Maßnahmenbündel den Weg Oberösterreichs in eine erfolgreiche Zukunft definiert. Mit dem „Top-Infrastruktur-Paket“ wird ein weiterer Meilenstein des
Programms auf den Weg gebracht, das wichtige Entscheidungen für den Standort Oberösterreich beinhaltet.


„Während auf Bundesebene derzeit größtenteils Stillstand herrscht, wird in Oberösterreich ambitioniert gearbeitet und entschieden – mit dem ‚Top-Infrastruktur-Paket‘ treffen wir wichtige Grundsatzentscheidungen für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort OÖ, der auf einer qualitativ hochwertigen Infrastruktur bei Verkehr, Stromversorgung und Betriebsansiedelung basiert“

Wirtschafts-, Raumordnungs- und Energie-Landesrat Markus Achleitner

Top-Infrastrukturpaket für Oberösterreich

 

  • OÖ als Wirtschaftsstandort mit Top-Verkehrsverbindungen:
    -  Raumordnungsprogramm „Osttangente Linz“
    -  Raumordnungsprogramm „Umfahrungen Mattigtal-Süd“
     

 

  • OÖ als Wirtschaftsstandort mit leistungsfähiger Energieversorgung:
    -  Strommetzmasterplan 2028 – 34 Netzprojekte – Investition 1 Mrd. €
              - Stromversorgung Zentralraum
              - Stromversorgung Almtal-Kremstal
              - Stromversorgung Pramtal-Süd
              - Stromversorgung Mühlviertel
     
  • OÖ als Wirtschaftsstandort mit Potenzial für Betriebsansiedlungen:
    -   Betriebsansiedlungs-Leitstandort Reichersberg – 31 ha

 

OÖ als Wirtschaftsstandort mit Top- Verkehrsverbindungen

Gut ausgebaute Verkehrsverbindungen sind für eine erfolgreiche Entwicklung eines Top-Wirtschaftsstandortes Grundvoraussetzung. Sowohl für den oö. Zentralraum als auch für das Innviertel werden nun von der Landespolitik die Voraussetzungen für die Umsetzung von wichtigen Straßenverbindungen geschaffen: Am kommenden Montag, 1. Juli, werden von der OÖ. Landesregierung daher zukunftsweisende Beschlüsse gefasst werden: Das „Regionale Raumordnungsprogramm Osttangente Linz“, sowie das „Regionale Raumordnungsprogramm Mattigtal Süd“ mit der Umfahrung Friedburg-Heiligenstatt, der Spange Jeging und der Spange Höcken – jeweils mit der Fixierung des Korridors der künftigen Streckenführung zur Flächensicherung. Damit werden vorausschauend die Flächen für die Errichtung dieser überörtlichen Verkehrswege gesichert werden. Widmungen und Baumaßnahmen sind dann auf den von den Raumordnungsprogrammen umfassten Grundstücken bzw. Grundstücksflächen nur noch in Ausnahmefällen möglich.

 

OÖ als Wirtschaftsstandort mit leistungsfähiger Energieversorgung

Oberösterreich setzt in seiner Landes-Energiestrategie sowohl auf die Erhöhung der Energieeffizienz als auch auf den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und damit verbunden auf die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien. Die Maßnahmen für „Raus aus Öl“, der Ausbau von erneuerbaren Energieträgern wie die Photovoltaik und die Förderung von Elektro-Mobilität erfordern nicht nur eine
Umstellung der Energieerzeugung, sondern auch den Ausbau des Stromleitungs-Netzes. Durch ein leistungsfähiges Stromnetz soll auch die Stromversorgung in Oberösterreich sichergestellt bleiben, um Blackouts bei der Stromversorgung wie jüngst in Südamerika zu verhindern: Durch einen umfassenden Stromausfall in weiten Teilen Südamerikas waren immerhin rund 48 Millionen Menschen ohne
Energieversorgung. In OÖ war 2018 die Versorgung mit elektrischer Energie insgesamt nur 38 Minuten lang nicht verfügbar. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sämtliche Versorgungsbedürfnisse der Stromkunden in 99,99 % des Jahres erfüllt werden konnten. Um eine derart herausragende Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleisten zu können, ist der rechtzeitige Ausbau des Stromnetzes erforderlich. Entsprechend wichtig ist die Weichenstellung für die zeitnahe Umsetzung dieser Projekte, um den erreichten Stand abzusichern und für
entsprechende Möglichkeiten in der Zukunft sorgen.

 

Wir wollen im Sinne des Klimaschutzes eine Energiewende, die mit Augenmaß wirtschafts- und sozialverträglich durchgeführt werden soll. Der Ausstieg aus Öl und die Nutzung von erneuerbaren Energien verlangen aber ein qualitativ hochwertiges und sicheres Stromnetz – mit dem ‚Stromnetzmasterplan 2028‘ haben wir eine Gesamtstrategie mit 34 Netzprojekten und einem Investitionsvolumen von rund 1 Mrd. Euro erstellt, das von den Netzbetreiber umgesetzt werden wird. Damit sichern wir eine leistungsfähige Stromversorgung in Qualität und Quantität, was für einen zukunftsfitten Wirtschaftsstandort Grundvoraussetzung ist.

Wirtschafts- und Energie- Landesrat Markus Achleitner

Gesamte Presseunterlage

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