Um Arbeitsplätze im Land zu sichern, müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Im Mittelpunkt des offiziellen Antrittsbesuches von Arbeitsminister Martin Kocher stand die "Qualifizierung und Joboffensive"

Oberösterreich hat Vorbildfunktion, was Beschäftigungs- und Ausbildungsprojekte betrifft.

Arbeitsminister Martin Kocher

Dass Oberösterreich in diesem Bereich sehr viel getan habe, sei gerade jetzt von zentraler Bedeutung, da die Krisenzeit insbesondere als Qualifizierungszeit genützt werden sollte.

 

Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte, dass zur Bekämpfung der Corona-Krise ein Doppelschlag notwendig sei.

Erstens, die Gesundheit zu schützen und zweitens, alles zu tun, um Arbeitsplätze zu sichern.

Die für kommende Woche angekündigten Öffnungsschritte sahen sowohl Stelzer als auch Kocher als ermutigendes Signal, das für weitere Entspannung am Arbeitsmarkt sorgen werde. „Entscheidend ist aber, die begleitenden Schutzmaßnahmen einzuhalten, damit die Infektionszahlen niedrig bleiben“, betonten Kocher und Stelzer.

 

Dass Oberösterreich mit einer Arbeitslosenrate von 7,6 Prozent (die Niedrigste im Bundesländervergleich) und aktuell über 18.000 offenen Stellen derzeit besser da stehe als andere, führte Kocher auf die industrielle Struktur sowie die intensive Nutzung von Kurzarbeit zurück. In Summe sind in Oberösterreich im Jahr 2020 rund 250.000 Personen durch die Kurzarbeit gefördert worden, österreichweit rund 1,2 Millionen. Österreichweit werden aktuell rund 434.000 Kurzarbeitende verzeichnet, davon sind 70.000 aus Oberösterreich.

Das Ende der Kurzarbeit muss Arbeit sein, nicht Arbeitslosigkeit.

Landeshauptmann Thomas Stelzer

Um die Arbeitsplatzsicherheit zu erhöhen und Menschen so rasch wie möglich wieder in Beschäftigung zu bringen, habe man im Rahmen des „Oberösterreich-Plans“ auch ein eigenes „OÖ Qualifizierungspaket“ geschnürt. Darunter befinden sich eine eigene OÖ. Zukunftsstiftung, die Bildungskarenz Plus, das Förderprogramm „Innovative Skills“ sowie der Qualifizierungsverbund „Digitale Kompetenz“. Zusätzlich startete diese Woche eine eigene Taskforce gegen Langzeitarbeitslosigkeit.

 

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Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Arbeitsminister Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher. Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer