OÖVP-Hattmannsdorfer: „Wir werden in Zukunft jede helfende Hand in der Pflege brauchen.“

Landesrätin Gerstorfer hat bisher leider nicht sehr viele Initiativen zur Absicherung des Pflegekräftemangels vorgelegt – Gerstorfer ignoriert die Dringlichkeit der Situation

„Landesrätin Birgit Gerstorfer befindet sich seit Juli 2016 im Amt und hätte seither viele Möglichkeiten gehabt, innovative Ideen einzubringen und über den Tellerrand hinauszublicken. Leider sind ihrerseits aber noch nicht sehr viele Initiativen im Kampf gegen den Pflegekräftemangel ersichtlich“, kritisiert OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer.

„Umso dreister wirkt Gerstorfers heutiger Versuch, das sensible Thema Pflege parteipolitisch zu instrumentalisieren. Noch immer ignoriert Gerstorfer die Dringlichkeit der Situation und verschließt die Augen vor der Realität – und das auf dem Rücken jener Menschen, die dringend Pflege brauchen. Denn Fakt ist: Wir werden in Zukunft jede helfende Hand in der Pflege brauchen. Große Herausforderungen wie die Demographie und der damit verbundene Pflegemangel brauchen neue Denkansätze und mutige Entscheidungen, damit wir auch unsere heimischen Pflegekräfte entlasten können“, so Hattmannsdorfer.

Auch Deutschland, Canada oder die USA werben bereits erfolgreich Pflegekräfte von den Philippinen zur Absicherung des Fachkräftemangels ab. „Der erste Schritt muss selbstverständlich sein, das Fachkräftepotential in Oberösterreich und Österreich maximal zu heben.“ Erst danach liege der Fokus auf dem Ausland, wobei auch hier das Suchfeld zunächst auf den Nachbarländern liege.

Alleine in der Altenbetreuung werden laut Prognosen in Oberösterreich bis 2025 insgesamt rund 1.600 zusätzliche Vollzeitkräfte in der Pflege benötigt. „Es gibt ein Versprechen, dass in OÖ auch in Zukunft das Altern in Würde und ein selbstbestimmter Lebensabend gesichert sein muss. Jeder Oberösterreicher soll sich darauf verlassen können, dass er die beste Pflege bekommt“, so Hattmannsdorfer.

 

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