Jeder Tag, an dem geimpft werden kann, bringt uns ein Stück näher in Richtung Normalität

In Oberösterreich setzen wird die Impfstrategie des Bundes um. Diese sieht vor, dass wir jetzt jene Menschen schützen, die unser Land aufgebaut haben – und die sich jetzt zurecht auf unsere Unterstützung verlassen wollen.

Im Moment liegt der Schwerpunkt auf den Alten- und Pflegeheimen sowie auf den über 80-Jährigen, die zuhause wohnen.
Aufgrund der beschränkten Anzahl an Impfstoffdosen, kann mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kontingent damit nur ein erster Schritt getan werden.
Wenn wir mehr Impfstoff erhalten, wird der nächste Schritt gesetzt werden. Dennoch gelingt es uns in Oberösterreich, dass in Summe bereits im Jänner etwa 30 Prozent der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die älter als 80 Jahre sind, ein Impfangebot gemacht werden kann. 

 

Die Impfung ist entscheidend – sie ist ein Beitrag für den Weg aus dem zermürbenden Kreislauf von Öffnung und Lockdown. Hierfür starten die Impfungen der über 80-Jährigen, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim wohnen, bereits kommenden Dienstag. Es wird in jedem Bezirk Oberösterreichs an einem Impfstandort geimpft, wichtig ist daher, sich bei der Impf-Anmeldung für den eigenen Wohnbezirk anzumelden. Die Verteilung der Impfstoffdosen erfolgt über einen Bevölkerungsschlüssel, je nachdem wie viele über 80-Jährige im jeweiligen Bezirk wohnen.

Landeshauptmann-Stv., Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander

Ab 19. Jänner starten die Corona-Impfungen für Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die älter als 80 Jahre sind.
Anmeldungen zur Information weiter möglich. Das betrifft Personen über 80 Jahre, die im Zuge der ersten Anmeldephase keinen Termin erhalten haben, aber auch alle anderen Bevölkerungsgruppen.


Informationen zur Impfung:

Web: www.ooe-impft.at


Hotline: +43 732 7720 78 700


Die Impf-Standorte:

Bezirk Braunau

BH Braunau

Bezirk Eferding

ÖGK Eferding

Bezirk Freistadt

BH Freistadt

Bezirk Gmunden

 
  • Kongresshaus Toscana Gmunden
  • Kongresshaus Bad Ischl
 

Bezirk Grieskirchen

ÖGK Grieskirchen

Bezirk Kirchdorf

BH Kirchdorf

Magistrat Linz

Neues Rathaus

Bezirk Linz-Land

BH Linz-Land

Bezirk Perg

Bezirkssporthalle Perg

Bezirk Ried

ÖGK Ried

Bezirk Rohrbach

BH Rohrbach

Bezirk Schärding

Einkaufszentrum St. Florian

Magistrat Steyr

Amtsgebäude Reithoffer/Festsaal

Bezirk Steyr-Land

BH Steyr-Land

Bezirk Urfahr-Umgebung

BH Urfahr-Umgebung

Bezirk Vöcklabruck

Festsaal des Salzkammergut-Klinikums Vöcklabruck

Magistrat Wels

Stadthalle Wels

Bezirk Wels-Land

Gesundheitszentrum Wels (Klinikum Wels-Grieskirchen)

 

Wie viele Oberösterreicher sollen bis Ende Jänner geimpft sein?
Aus aktueller Sicht können im Jänner rund 48.000 Oberösterreicher mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.
Entscheidend dabei ist, dass 30 Prozent der über 80-Jährigen in Oberösterreich damit ein Impfangebot gemacht werden kann.
 

Welche Bevölkerungsgruppen werden noch im Jänner geimpft?

  • Gestartet wurde mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Alten- und Pflegeheimen.
    Mit Ende Jänner sollen alle Personen, die sich in einem APH zur Impfung angemeldet haben, geimpft sein.
  • In Kalenderwoche 2 wurde in den Krankenhäusern auf den CovidStationen mit der Impfung begonnen.
  • In den Kalenderwochen 3 und 4 wird mit jenen Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern gestartet, die älter als 80 Jahre sind und außerhalb von Alten- und Pflegeheimen wohnen. Dabei erfolgt die Aufteilung auf die einzelnen Bezirke nach dem Bevölkerungsschlüssel der zu Hause lebenden über 80-jährigen Personen. In Summe sollen 14.400 Menschen dadurch erreicht werden.
  • In den kommenden Wochen werden auch die ersten Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und Vertreterinnen und Vertreter des Rettungswesens die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. Ab wann und wie ist für die Personen über 80 Jahren eine Anmeldung für eine Impfung möglich?
  • Oberösterreich bekommt stets einen fixen Anteil, nämlich 1/6 der in Österreich zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen.
  • Je rascher Oberösterreich weiteren Impfstoff erhält, umso schneller können mehr Menschen geimpft werden.

 

Hat die Reduktion der Impfstofflieferungen Auswirkung auf fixierte Termine für Über-80-Jährige?
Alle vereinbarten Impftermine für Über-80-Jährige können durch Umschichtungen eingehalten werden.
„Gerade Mitbürger/innen, die älter als 80 Jahre alt sind, zählen ganz besonders zur Risikogruppe. Daher brauchen Sie auch rasch den Schutz durch eine Impfung“, so Franz Schützeneder, Impfkoordinator des Landes OÖ.

 

Auf Grund der angekündigten Reduktion der zugesagten und eingeplanten Impfstofflieferungen wird es aber auch in Oberösterreich zu Verschiebungen in der Priorisierung kommen. Auch für die Folgewochen hat der Hersteller Pfizer/Biontech angekündet, die avisierten Liefermengen nicht garantieren zu können. Das Land Oberösterreich muss vor allem sicherstellen, dass die Zweitimpfungen entsprechend dem vorgeschriebenen Impfintervall gewährleitet sind. Erfreulich ist, dass OÖ eine kleine Tranche des neuen Moderna-Impfstoffes erhalten wird, das die Auswirkungen etwas abfedern wird.

 

Der Impfstoff ist derzeit ein rares Gut. Konkrete neue Impftermine können erst dann wieder vergeben werden, wenn neue Impfdosen zur Verfügung stehen. Hier sind wir auf Lieferungen des Bundes angewiesen.

Landeshauptmann-Stv., Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander

 

BL7I7578.jpg
Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander und MMag.a Christina Pilsl, Impfkoordinatorin des Landes OÖ. Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger