Gemeinden spielen bei Bewältigung des Corona-Virus zentrale Rolle

LH Thomas Stelzer im Wandergespräch mit Gemeindepolitikern aus dem Mühlviertel: „Je schneller wir lokal reagieren, desto besser können wir ein unkontrolliertes Ausbreiten verhindern“

Wir haben in den letzten Wochen immer besser gelernt, das Corona-Virus einzugrenzen. Egal ob es in St. Wolfgang, in Altenberg oder St. Georgen war: Je schneller wir lokal reagieren, desto besser können wir ein unkontrolliertes Ausbreiten verhindern“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer bei seinem Wandergespräch mit Gemeindepolitikern. Die Wanderung führte von der Stoaninger Alm in Schönau zur Burgruine Prandegg. Dabei hat der Landeshauptmann gezielt Vertreter der Gemeindepolitik eingeladen.

 

Die Gemeinden spielen in der Zeit von Corona überhaupt eine zentrale Rolle. „Wenn wir uns in den letzten Wochen umgeschaut haben, war deutlich zu sehen, dass der ländliche Raum so attraktiv wie nie ist. Die Oberösterreicher zieht es aufs Land. Der Johannesweg ist das beste Beispiel dafür“, so Stelzer. Gerade mit Blick auf die hohen Infektionszahlen unter Urlaubsrückkehrern fügt der Landeshauptmann auch an: „Die hohen Infektionszahlen der Reiserückkehrer zeigen: das Coronavirus ist unser ständiger Begleiter. Ein Urlaubsland kann innerhalb weniger Tage zu einem Risikogebiet werden. Daher appelliere ich an alle Reisefreudigen, heuer die beeindruckenden Naturschätze unseres Bundeslandes und die Österreichs zu genießen.“

 

Um die Gemeinden in der Corona-Krise zu unterstützen, hat das Land Oberösterreich ein eigenes Gemeindepaket in der Höhe von 344 Mio. Euro aufgestellt. Damit sollen Investitionen in den Gemeinden angekurbelt, Arbeitsplätze gesichert und das Ehrenamt gestützt werden.

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