Energie und Tatendrang der Menschen nicht mit neuen Steuern und Abgaben abwürgen!

Auch wenn Oberösterreich aktuell die mit Abstand niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer verzeichnet, stemmen wir uns mit gezielten Maßnahmen weiter mit aller Kraft gegen die Krise und Arbeitslosigkeit.

Landeshauptmann Thomas Stelzer besuchte am heutigen „Tag der Arbeit“ gemeinsam mit LH-Stv. Christine Haberlander die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krisenstabes im Landesdienstleistungszentrum sowie die Helferinnen und Helfer in der Impfstraße in der Sporthalle Leonding.

Wir wollen damit heuer bewusst jenen danken, die mit ihrer Arbeit die Basis für Oberösterreichs Weg aus der Krise hin zu verantwortungsvollen Öffnungen legen. Wir können heute mit einer gewissen Erleichterung auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes schauen. Viele Unternehmer in Oberösterreich investieren bereits wieder oder haben Millioneninvestitionen in ihren Planungen. Das schafft wertvolle Impulse auf dem Weg zurück und das schafft vor allem Arbeit für die Menschen.

Landeshauptmann Thomas Stelzer

LH Stelzer erteilt neuen Steuern eine Absage: „Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher haben viel stemmen müssen“

Oberösterreichs Landeshauptmann spricht sich im Rahmen seines heutigen Besuchs auch klar gegen die Einführung neuer Steuern und Abgaben aus: „Viele Menschen in unserem Land haben in der Krise ganz und gar nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern voller Energie und Tatendrang für Oberösterreich gearbeitet. Diese Energie wollen wir stärken. Wir wollen sie nicht mit neuen Steuern und neuen Abgaben abwürgen!“

"Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher haben in den letzten Monaten sehr viel stemmen müssen. Es ist für mich daher nicht akzeptabel, wenn sie jetzt auch noch neue, zusätzliche Steuern stemmen sollen. Dafür ist jetzt definitiv der falsche Zeitpunkt“, untermauert Stelzer seine Haltung.

Vielmehr müsse nun alles unternommen werden, um wieder nachhaltiges Wirtschaftswachstum auszulösen und damit Arbeitsplätze zu schaffen sowie zu sichern.

 

„Tag der Arbeit in einem Jahr der Arbeit“

Schließlich richtete der Landeshauptmann noch einen Appell an die politischen Kräfte im Land: „Wir müssen und werden weiterhin um jeden Arbeitsplatz und jeden Betrieb ins unserem Bundesland kämpfen. Der heurige 1. Mai ist vor dem aktuellen Hintergrund der Krise viel mehr als ein Tag Arbeit. Es ist ein Tag der Arbeit in einem Jahr der Arbeit!“ Umso mehr gelte es nun, so Stelzer, „zusammenzuarbeiten und zusammenzuhalten im Sinne eines starken Oberösterreichs“.

 

LH-Stv. Haberlander: „Nur gemeinsam können wir Gesundheit schützen und Arbeit sichern!“

„Der 1. Mai steht symbolisch für alle Tage in den letzten Wochen und Monaten der Pandemie. Für das Engagement des Einzelnen, für die Arbeit der Vielen im Kampf gegen das Virus. Nur gemeinsam können wir die Gesundheit schützen und die Arbeit sichern. Wir wissen, wie schwierig die Zeit ist, wie groß die Herausforderungen sind. Und wir spüren, wie die Sorgen und Ängste der Menschen zugenommen haben, vielerorts auch eine Spaltung in der Gesellschaft entstanden ist“, so die Landesobfrau des OÖVP-Arbeitnehmerbundes, LH-Stv. Christine Haberlander. „Wenn der Zwist in der Bevölkerung mehr wird, heißt das für uns im ÖAAB, die wichtigsten Ziele für die Menschen noch entschlossener zu verfolgen: Die Gesundheit der Menschen zu schützen und die Arbeitsplätze zu sichern. Das ist, was am meisten zählt!“

Muhr__Stelzer_und_Haberlander_beim_Krisenstab.jpg